BIOGRAFIE
René Harder
> Ein Zeitungsporträt vom 11. Juni 2005 finden Sie hier!
> Artikel in Wikipedia über René Harder hier
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Kurzvita René Harder wurde 1971 geboren und wuchs in Konstanz am Bodensee auf. Seit 1999 freischaffend tätig an Theatern in Hamburg, Görlitz, Leipzig und Konstanz, sowie für Film und Fernsehen als Regisseur, Autor und Schauspieler. Ausbildung. 1991 Abitur an der Waldorfschule Überlingen-Rengoldshausen. Schauspiel- und Regiestudium am Staatlichen Institut St. Petersburg (Russland), Schauspielkurs "Michael-Tschechow-Studienjahr" in Berlin, Studium der angewandten Theaterwissenschaften in Giessen (bei Heiner Goebbels, Jean-Marie Straub u.a.) und 2000 Abschluss als Diplom Regisseur am Institut für Theater, Musiktheater und Film der Uni-Hamburg (bei Jürgen Flimm, Anselm Weber, Christof Nel, Wolfgang Engel, Manfred Brauneck u.a.). Stipendien. Als Paul-Maar-Stipendiat nahm René Harder an der Dramatikerwerkstatt in Wolfenbüttel 2002 teil. Im Mai 2006 bekam er das Stipendium für das Internationale Forum der Berliner Festspiele zum Theatertreffen. 2008 Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin für die Recherchen zum Kino-Dokumentarfilm Kola und Samen. Lehrtätigkeit. Im WS 2004/05 und SS 2006 künstlerischer Gastdozent für Theater am Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen (IKS), Hochschule Görlitz/Zittau. Seit April 2008 Hochschullehrer an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Im Oktober 2008 Ernennung zum Professor für Schauspiel mit dem Schwerpunkt Szenenstudium und Projektentwicklung. Seit dem Wintersemester 2008 ist Harder Leiter des Fachgebietes Schauspiel/Sprechkunst an der Alanus Hochschule. Projekte Theater. Nach der Auseinandersetzung mit klassischen Stücken wie "Elektra" von Sophokles (Studioproduktion Zeisehallen, Gastspiele in Bremen, Zürich, Potsdam, Kassel) oder Kleists "Käthchen von Heilbronn" (Kammerspiele Hamburg) trat René Harder zunehmend mit Stücken in Erscheinung, die er selbst schrieb oder mit dem Ensemble entwickelte. Das Stück "Kalte Platte" (Thalia Theater Hamburg/TiK) mit der Obdachlosentheatergruppe Obdach-Fertik-Los fand 1998 großes Echo beim Publikum wie Medien. Die Aufführung "Der Gottesacker blüht" auf einem ehemaligen Barockfriedhof wurde "eine der ganz wenigen Kultveranstaltungen des Musiktheaters, die es in Deutschland zur Zeit gibt" (Bernd Feuchtner, Redakteur Opernwelt, 2003) und ist weiterhin jeden Sommer in Görlitz zu sehen. Das Stück erschien als im Chichinebs-Verlag-Görlitz. Die Produktion "Kinder der Musik. Oder was es heißt Wieniawski zu spielen" wurde auf zahlreiche Festivals eingeladen, darunter das Uraufführungsfestival des Heidelberger Stückemarkt 2006, wo am 8. Mai im großen Haus auch die Erstaufführung auf Polnisch stattfand. Es war offizieller Bestandteil der Görlitzer/Zgorzelecer Bewerbung als Kulturhauptstadt 2010 (Görlitz wurde schließlich auf Platz zwei hinter Essen nominiert) wie auch das begehbare Hörspiel "Geh-Hör-Gang" (72min.), das durch die historische Altstadt von Görlitz zum Heiligen Grab führt. Letzteres wurde auf der Buchmesse Leipzig 2006 zum internationalen Hörspielwettbewerb ausgewählt und erhielt beim Wettbewerb des Leipziger Hörsommers 2006 eine lobende Erwähnung der Jury. Harder schreibt seine Theaterstücke, die vom Drei-Masken-Verlag vertreten werden, überwiegend im Auftrag, zuletzt 2007 Kampfgruppe Benz für das Stadttheater Konstanz. Aktuell ist sein viertes Stück für Görlitz Alles oder Nichts in Arbeit (weitere Stücke und Inszenierungen unter Film, TV und Theater). Film- und Fernsehen. In Zusammenarbeit mit Jan Hinrik Drevs entstand "Herr Pilipenko und sein U-Boot". Der von Arte/NDR koproduzierte Kino-Dokumentarfilm gewann den Publikumspreis auf dem renommierten Festival in Yamagata (Japan), den mit 5000 $ dotierten Preis "Best Documentary" in Cleveland (USA) sowie den Intermedia-Globe-Silver (Human Relations and Values) beim World Media Festival Hamburg 2007. Zuvor Regie und Drehbücher für Kurzfilme ("nah dran" und "Der erste Blick", Festivalteilnahme: Nordische Filmtage Lübeck 2003 u.a.). Als Schauspieler für Film und Fernsehen und gelegentlich fürs Theater tätig. Zahlreiche Rollen in Die Küstenwache, Großstadtrevier, Die Pfefferkörner, Rettungsflieger, Lindenstraße (Episodenhaupt- und Nebenrollen) und anderen Serien sowie Werbung. Ehrenamt. Mitglied der Gruppe Kaltstart e.V., die das Theaterprogramm im Kulturhaus 73 verantwortet und das gleichnamige Festival organisiert. Von 2005-2008 1. Vorsitzender des Writers' Room. Das von der Kulturbehörde Hamburg getragene Autorenbüro veranstaltete in dieser Zeit die Lesereihe "zwo zu eins" (Kulturhaus 73) und war Sitz des erfolgreichen Machtclub (Malersaal des Deutschen Schauspielhauses).
(aktuelle Arbeiten
siehe im Menu der
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